Tatort auf unserem Gelände: Im Vereinsheim wurde eingebrochen

In unser Vereinsheim wurde eingebrochen. Entdeckt wurde der Einbruch am Sonnabend, 25. Oktober 2014, gegen 12 Uhr.

Die Einbrecher sind dabei zwischen Donnerstag (23.10., 19.30 Uhr) und dem Sonnabendmorgen über ein kleines Oberlicht ins Vorstandsbüro eingedrungen, habe alle Schränke aufgebrochen und nach wertvollen Gegenständen gesucht. Das gezielte Vorgehen beim Einbruch lässt auf Kenntnis der Örlichkeiten schließen.

Der Sachschaden durch den Einbruch ist noch nicht abschätzbar, er dürfte sich zwischen 1.000 und 2.000 Euro bewegen. Genauere Aussagen sind erst möglich, wenn das Vorstandsbüro nach der Spurenermittlung freigegeben ist. Vorläufig ist es gesperrt und kann nicht genutzt werden. Damit ist zurzeit auch kein Zugriff auf die Unterlagen möglich – was die Abrechnung fürs neue Gartenjahr 2014/2015 verzögern wird und leider auch dazu führt, dass nicht zu allen Dingen des Vereinslebens sofort Auskünfte möglich sind.

 

2. Großes Apfelpressen am Café Sand

Nach dem erfolgreichen Debüt im vergangenen Jahr, bei dem über drei Tonnen Äpfel zu 2.100 Litern Saft verpresst wurden, veranstalten Mitglieder des Kleingartenvereins Beim Kuhhirten gemeinsam mit dem BUND Bremen sowie Hal Över am 11. Oktober 2014 das 2. Große Apfelpressen am Café Sand.

Alle Apfelbaumbesitzer sind eingeladen, am Presstag in der Zeit zwischen 10 und 18 Uhr ihre Äpfel in einer mobilen Mosterei zu Saft verpressen und in 5-Liter-Bags abfüllen zu lassen. Um eine vorherige Anmeldung unter apfelpressen@gmx.de wird gebeten.

Post vom Verein: Die Ergebnisse des „Blicks über den Gartenzaun“

Im Juli dieses Jahres gab es zum ersten Mal seit langer Zeit wieder eine „Begehung“ des gesamten Vereinsgeländes durch den Vorstand. Grund dafür war, dass wir immer wieder auf viele, stark verwilderte Gärten angesprochen worden sind.

Wir haben uns daher entschlossen, einmal einen „Blick über den Gartenzaun“ auf alle Gärten in unserem Verein zu werfen. Dabei ging es nicht um die Frage, ob der Rasen perfekt gepflegt ist. Im Vordergrund standen Heckenhöhe und -breite, Waldbäume in den Gärten, Müllablagerungen (so was gibt es leider auch) und der generelle Pflegezustand. Die Gärten selbst sind bei dieser Begehung durch den Vorstand nicht betreten worden.

Die Ergebnisse dieser Begehung sind am 31. Juli 2014 dem „Erweiterten Vorstand“ unseres Vereins vorgestellt worden – ihm gehören neben den gewählten Vorstandsmitgliedern zusätzlich die Delegierten für den Landesverband, die Wegewarte und die Fachberater des Vereins ein. Gemeinsam haben wir beschlossen, alle Vereinsmitglieder über die Ergebnisse der Begehung zu informieren. Die entsprechenden Schreiben an alle Vereinsmitglieder werden in dieser Woche verschickt. Neben den Ergebnissen der „Begehung“ enthält der Brief auch ein Infoblatt mit den wichtigsten Hinweisen zur Gartenordnung.

Für Rückfragen zur Begehung wird es außerdem im September und Oktober zwei Sondersprechtage geben.

Stromleitungen: Nicht einfach freischneiden

Sicher haben Sie in den vergangenen Wochen aus der Presse die anhaltende Diskussion zwischen der swb AG und dem Landesverband der Gartenfreunde Bremen verfolgt. Hintergrund ist, dass der Netzbetreiber („wesernetz“) nicht mehr länger gewillt ist, die Stromleitungen auf Kleingartenflächen von Bewuchs freizuschneiden – es sei zu teuer. Darum würden neue Stromanschlüsse generell abgelehnt; man überlege auch, bestehende Anschlüsse abzuklemmen.

Der Betreiber „wesernetz“ hat dabei gute Argumente auf seiner Seite: Tatsächlich ist der Pächter verpflichtet, die Stromleitungen auf seinem Kleingartengelände von Bewuchs freizuhalten (ob nun Hopfen, Efeu oder ein Apfelbaum). Auch in unserem Verein gibt es an der einen oder anderen Stelle Handlungsbedarf.

Die Bitte dabei aber: Wenn Sie betroffen sind, schneiden Sie nicht munter drauf los. Das kann lebensgefährlich sein! Der Vorstand hat die swb um Klarstellung, Tipps und Hinweise zur entsprechenden Pflege gebeten. Sicherheitshalber müssten vor der Pflege auch die entsprechenden Stromleitungen spannungsfrei geschaltet werden. Das genaue Vorgehen klären wir entsprechend ab und informieren die betroffenen Pächter.

Unser Verein und das „Paradieschen“ wurden vom Landesverband geehrt

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum „Tag des Gartens“ wurden am Sonntag, 15. Juni 2014, mehrere Lerngartenprojekte aus verschiedenen Stadtteilen vom Landesverband der Gartenfreunde Bremen e.V. geehrt. Unter anderem auch unser Verein und das Paradieschen (ein Kindergarten-Kleingarten auf unserem Vereinsgelände im Fährweg).

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„Tag des Gartens“ am 15. Juni 2014

Der Landesverband der Gartenfreunde Bremen e.V. öffnet am 15. Juni von 11.00 bis 17.00 Uhr seine Pforten in der Johann-Friedrich-Walte-Straße 2, um gemeinsam mit  Gartenfreunden und Naturinteressierten den bundesweiten Tag des Gartens zu feiern.

In diesem Jahr erwartet die Gäste eine bunte Mischung aus Informationen und Mitmachaktionen rund um die Themen Gemeinschaftsgärten und soziale Projekte in Bremer Kleingartenanlagen.

Weitere Informationen auf der Internetseite des Landesverbandes.

Gehupft wie gesprungen – wie ist das nun mit den Trampolinen…?

Vor einigen Tagen hingen in unserem Kleingartengebiet in den Schaukästen und an vielen, vielen Strommasten bunte Zettel mit der Überschrift „Trampoline auf der Gartenparzelle? Nein!“. Unsere Wegewarte waren so nett und haben diese Aushänge entfernt. Denn sie sind nichts Offizielles – und vor allem  eins: Geklaut von einem anderen Kleingartenverein.

Wer ein wenig googelt, findet den Text und das Bild des Aushangs auf der Internet-Seite des Kleingartenvereins Herne. Das erspart uns jetzt die Mühe, den Text abzutippen ;-). Und wer noch ein wenig weiter sucht im Internet, findet tatsächlich einen Verein in Deutschland, der Trampoline verboten hat (was dort zu einer turbulenten Jahreshauptversammlung führte).

Was sagt die Gesetzeslage?

Doch sind Trampoline im Kleingarten denn generell verboten? Da hilft ein Blick in die Gartenordnung – und zu Trampolinen steht dort nichts drin. Umkehrschluss: Was nicht generell verboten, ist erst einmal erlaubt. Auch auf Bundesgesetz-Ebene ist nichts dazu zu finden und selbst das Europaparlament hat sich der Frage noch nicht angenommen (was das Thema von der Wichtigkeit her vielleicht etwas besser einordnet).

Was ist die Meinung des Vorstandes unseres Vereins?

Wir werden keinen Vorstandsbeschluss treffen, der Trampoline generell verbietet. Wenn der Gartenfreund, der den Aushang anonym (tss, tss…) verteilt hat, ein Verbot möchte, kann er gerne einen entsprechenden Antrag für die nächste Jahreshauptversammlung stellen und dort dann seinen Antrag begründen.

Worum wir alle Besitzer von Trampolinen bitten: Rücksichtnahme gegenüber den Nachbarn. Achtet auf den Lärmpegel beim „Juhuu!“ und „Mama guck mal!“, springt und hüpft leiser in den Ruhezeiten (oder macht einfach mal zwei Stunden Pause, ist doch eh zu heiß am Mittag) und nehmt generell Rücksicht auf Eure Nachbarn. Und an die Nachbarn: Sprecht die Trampolinbesitzer ruhig und nett an, wenn Ihr Euch gestört fühlt. Auch die Eltern sind vielleicht schon genervt und freuen sich über eine Ausrede, ihren Kindern eine Pause zu verordnen…

Kurz: Redet miteinander, nicht übereinander. Und letzteres schon gar nicht anonym.

  • PS: Wer immer auch den Aushang gemacht – Text und Bild zu klauen, verstößt gegen das Urheberrecht (und das ist nun wirklich verboten).