Stromleitungen: Nicht einfach freischneiden

Sicher haben Sie in den vergangenen Wochen aus der Presse die anhaltende Diskussion zwischen der swb AG und dem Landesverband der Gartenfreunde Bremen verfolgt. Hintergrund ist, dass der Netzbetreiber („wesernetz“) nicht mehr länger gewillt ist, die Stromleitungen auf Kleingartenflächen von Bewuchs freizuschneiden – es sei zu teuer. Darum würden neue Stromanschlüsse generell abgelehnt; man überlege auch, bestehende Anschlüsse abzuklemmen.

Der Betreiber „wesernetz“ hat dabei gute Argumente auf seiner Seite: Tatsächlich ist der Pächter verpflichtet, die Stromleitungen auf seinem Kleingartengelände von Bewuchs freizuhalten (ob nun Hopfen, Efeu oder ein Apfelbaum). Auch in unserem Verein gibt es an der einen oder anderen Stelle Handlungsbedarf.

Die Bitte dabei aber: Wenn Sie betroffen sind, schneiden Sie nicht munter drauf los. Das kann lebensgefährlich sein! Der Vorstand hat die swb um Klarstellung, Tipps und Hinweise zur entsprechenden Pflege gebeten. Sicherheitshalber müssten vor der Pflege auch die entsprechenden Stromleitungen spannungsfrei geschaltet werden. Das genaue Vorgehen klären wir entsprechend ab und informieren die betroffenen Pächter.

Unser Verein und das „Paradieschen“ wurden vom Landesverband geehrt

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum „Tag des Gartens“ wurden am Sonntag, 15. Juni 2014, mehrere Lerngartenprojekte aus verschiedenen Stadtteilen vom Landesverband der Gartenfreunde Bremen e.V. geehrt. Unter anderem auch unser Verein und das Paradieschen (ein Kindergarten-Kleingarten auf unserem Vereinsgelände im Fährweg).

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„Tag des Gartens“ am 15. Juni 2014

Der Landesverband der Gartenfreunde Bremen e.V. öffnet am 15. Juni von 11.00 bis 17.00 Uhr seine Pforten in der Johann-Friedrich-Walte-Straße 2, um gemeinsam mit  Gartenfreunden und Naturinteressierten den bundesweiten Tag des Gartens zu feiern.

In diesem Jahr erwartet die Gäste eine bunte Mischung aus Informationen und Mitmachaktionen rund um die Themen Gemeinschaftsgärten und soziale Projekte in Bremer Kleingartenanlagen.

Weitere Informationen auf der Internetseite des Landesverbandes.

Gehupft wie gesprungen – wie ist das nun mit den Trampolinen…?

Vor einigen Tagen hingen in unserem Kleingartengebiet in den Schaukästen und an vielen, vielen Strommasten bunte Zettel mit der Überschrift „Trampoline auf der Gartenparzelle? Nein!“. Unsere Wegewarte waren so nett und haben diese Aushänge entfernt. Denn sie sind nichts Offizielles – und vor allem  eins: Geklaut von einem anderen Kleingartenverein.

Wer ein wenig googelt, findet den Text und das Bild des Aushangs auf der Internet-Seite des Kleingartenvereins Herne. Das erspart uns jetzt die Mühe, den Text abzutippen ;-). Und wer noch ein wenig weiter sucht im Internet, findet tatsächlich einen Verein in Deutschland, der Trampoline verboten hat (was dort zu einer turbulenten Jahreshauptversammlung führte).

Was sagt die Gesetzeslage?

Doch sind Trampoline im Kleingarten denn generell verboten? Da hilft ein Blick in die Gartenordnung – und zu Trampolinen steht dort nichts drin. Umkehrschluss: Was nicht generell verboten, ist erst einmal erlaubt. Auch auf Bundesgesetz-Ebene ist nichts dazu zu finden und selbst das Europaparlament hat sich der Frage noch nicht angenommen (was das Thema von der Wichtigkeit her vielleicht etwas besser einordnet).

Was ist die Meinung des Vorstandes unseres Vereins?

Wir werden keinen Vorstandsbeschluss treffen, der Trampoline generell verbietet. Wenn der Gartenfreund, der den Aushang anonym (tss, tss…) verteilt hat, ein Verbot möchte, kann er gerne einen entsprechenden Antrag für die nächste Jahreshauptversammlung stellen und dort dann seinen Antrag begründen.

Worum wir alle Besitzer von Trampolinen bitten: Rücksichtnahme gegenüber den Nachbarn. Achtet auf den Lärmpegel beim „Juhuu!“ und „Mama guck mal!“, springt und hüpft leiser in den Ruhezeiten (oder macht einfach mal zwei Stunden Pause, ist doch eh zu heiß am Mittag) und nehmt generell Rücksicht auf Eure Nachbarn. Und an die Nachbarn: Sprecht die Trampolinbesitzer ruhig und nett an, wenn Ihr Euch gestört fühlt. Auch die Eltern sind vielleicht schon genervt und freuen sich über eine Ausrede, ihren Kindern eine Pause zu verordnen…

Kurz: Redet miteinander, nicht übereinander. Und letzteres schon gar nicht anonym.

  • PS: Wer immer auch den Aushang gemacht – Text und Bild zu klauen, verstößt gegen das Urheberrecht (und das ist nun wirklich verboten).

Vormerken: Pflanzenflohmarkt findet am Montag, 9. Juni 2014, statt

Er hat schon der Tradition: Jedes Jahr findet am Pfingstmontag der „Pflanzenflohmarkt“ im Weideweg statt – in diesem Jahr also am Montag, 9. Juni 2014.

Organisiert wird der Pflanzenflohmarkt schon seit Jahren von unserem Vereinsmitglied Paul Müller – dafür ein herzliches „Danke!“. Wie immer gilt: Wer selber etwas verkaufen möchte, beteiligt sich bitte mit einer Kuchenspende.

Verkauft werden die Kuchenstücke dann am „Schmidtgarten“ im Weideweg/Ecke Amalienweg und am Vereinsheim. Am „Schmidtgarten“ gibt es auch 2014 wieder eine kleine Bratwurst-Station (auch mit vegetarischen Würstchen) sowie Wasser, Säfte, Kaffee und Bier. Der Erlös des Pflanzenflohmarktes wird für Vereinszwecke verwendet.

Das Vereinsheim ist am Montag ebenfalls geöffnet – die Toiletten stehen also zur Verfügung.

„Backhaus-Diplom“ am 17. Mai wird verschoben

Was muss ich beim Umgang mit dem Backhaus beachten? Am 17. Mai 2014 sollte dazu das „Backhaus-Diplom“ starten.

Der Termin wird bis zur Fertigstellung des Backhauses verschoben. Nähere Informationen folgen.

Leider wieder: Einbrüche auf dem Stadtwerder

In den letzten Wochen wurde leider wieder vermehrt eingebrochen. Davon sind nicht nur Gärten in unserem Verein betroffen, sondern auf dem gesamten Stadtwerder.

Vermutet wird, dass es sich in weiten Teilen um organisierte Bandenkriminalität handelt. Überwiegend gestohlen werden Metalle aller Art. Dabei scheuen die Diebe nicht davor zurück, die Lauben und Gerätehäuser brutal aufzubrechen. Teilweise werden zum Beispiel Verlängerungskabel oder Elektrokabel von Geräten im Garten oder auf den Wegen verbrannt, um an das Metall zu gelangen.

Wie können Sie vorsorgen?

  • Lassen Sie keine Wertgegenstände in Ihrem Garten (Handy, Geld, Werkzeuge)
  • Zeigen Sie offen, dass es bei Ihnen nichts gibt (also nicht die Vorhänge zuziehen bei Abwesenheit)
  • Überprüfen Sie – für den Fall der Fälle – Ihren Versicherungsschutz. Mehr dazu finden Sie im Bereich „Infos“

Und: Wenn Sie verdächtige Personen bemerken, benachrichtigen Sie die Polizei unter der Notrufnummer 110. Versuchen Sie nicht selbst, kriminelles Handeln zu unterbinden. Sie bringen sich selbst in Gefahr.

Einen aktuellen Bericht der Polizei Bremen zum Thema finden Sie hier…